Traum vom passiven Einkommen

Marktübersicht Passives Einkommen

Der Traum ist doch ganz einfach: einmal etwas aufbauen, dann passiv von den Einnahmen leben können.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein, aber sooo ganz unrealistisch ist das auch wieder nicht. Manche versuchen diesen Traum auf der Basis von Networkmarketing, also einem MLM (weiterlesen zum Thema „MLM„) zu realisieren. Und wieder andere suchen sich Chancen und Verdienstmöglichkeiten mit Affiliate- und Produktverkaufskonzepten.

Die t3n hat sich jüngst dem Thema angenommen und eine sehr gute Übersicht zusammengestellt:

Passives Einkommen zu generieren war noch nie so einfach wie heute. Digitale Produkte und Dienstleistungen, die einmal erstellt wurden, lassen sich online unendlich oft verkaufen. Über Affiliate Marketing, Lizenzen, Tantieme oder simple Verkäufe lässt sich heutzutage sogar ein guter Lebensunterhalt verdienen. Wir zeigen euch, welche Möglichkeiten es gibt!

 

 

Lyoness hat meine Erwartungen nicht erfüllt – Cashback-Academy.org eingestellt

Im November 2015 hat Lyoness eine weitere Runde an grundlegenden Änderungen eingeführt. Diese haben dazu geführt, dass ich mich nicht mehr für die Verbreitung der Lyoness Karte einsetzen werde.

Die Cashback-Academy (cashback-academy.org) habe ich damit ebenfalls beendet.

Ich wünsche allen aktiven Networkern weiterhin sehr viel Erfolg.

Hintergrund

Im Sommer 2012 habe ich mir Lyoness als spannendes Nebenverdienstprojekt ausgesucht. Meine Kriterien für ein für mich akzeptables Network waren:

  • Ansprechpartner in Deutschland
  • Produkte, die wirklich jeder braucht/will
  • Faires/spannendes Vergütungsmodell (Marketingplan)

Zumindest in den ersten Monaten hat das für mich auch alles gestimmt. Lyoness ist ein in Österreich gegründetes Unternehmen mit Büro in Deutschland (Köln). Die Führungskräfte konnte ich recht früh kennen lernen und ich hatte einen guten Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Teams.

Somit hat sich für mich auch recht früh ein guter Erfolg eingestellt, der sich auch deutlich ausgezahlt hat.

Das Vergütungsmodell war von Anfang sehr komplex. Spannend, aber sehr komplex. Und das ist für viele Menschen der Grund gewesen, gleich von Anfang Böses zu vermuten und Schlechtes zu unterstellen. In der Presse gab es schlechte Darstellungen, und sehr bald gab es erste rechtliche Auseinandersetzungen. Aktuell: http://www.tageszeitung.it/2013/09/16/truegerische-rabatte/

Für mich ist dies aber kein Grund die Dinge hinzuwerfen. Dafür waren die Aussichten viel zu gut. Alleine schon die Expansion eines Konsumentennetworks in die Boomregionen in Asien und in Südamerika ist einfach zu spannend gewesen.

Clevere Konstruktion

Lyoness hat sich gleich von Anfang an die Möglichkeiten des Affiliate-Marketings erschlossen. Großen Shopsystemen (ebay, Zalanado, etc.) gegenüber zeigt sich Lyoness einfach wie ein großer Affiliatepartner, die Kunden zu den Shoppingportalen schleust. Das ist ein im Internet sehr übliches Geschäftsmodell, das jedem Akteur offen steht.

Den Lyoness Mitgliedern gegenüber wurde aber dargestellt, was für tolle Partner man schon gewonnen habe. Nun ja, Klappern gehört zum Geschäft.

Der Geburtsfehler

Recht bald hat sich aber ein sehr grundlegender ‚Geburtsfehler‘ bei Lyoness gezeigt: die unbedingte Fixierung in der Kommunikation auf den Informationsfluss durch das Network. Das bedeutet, das alle Neuigkeiten aus dem Unternehmen immer durch die Networkstruktur weitergegeben wurden. Also von einem Teamleiter an seine Teampartner, die wiederum an ihre Teampartner weiter kommuniziert haben.

In der Theorie und unter der Voraussetzung das alle Beteiligten engagiert dabei sind, auch ganz brauchbar.

In der Praxis allerdings hat sich recht bald gezeigt, das nicht jeder Teamleiter stark genug war, die Informationen auch zeitnah weiter zu reichen.

Und Lyoness Deutschland hat jeden direkten Kontakt rigoros abgelehnt und auf die Teamleiter verwiesen.

Richtig unbrauchbar wurde es in den letzten Monaten, wo eigentlich so ziemlich niemand mehr in den Teams erreichbar war.

Strukturelle Umstellung

In der jüngsten Vergangenheit (Q3 2014) hat Lyoness die Trennung zwischen dem Konsumentenbetzwerk und dem Vertriebsarm in Form eines MLM Networks auch funktional-organisatorisch vollzogen. Jeder Bereich ist nun mit eigener Marke (Lyoness und Lyconet) und eigenem Unternehmen ausgestattet. Vielleicht hätte man das von Anfang an machen sollen, aber spätestens jetzt ein guter Schritt.

Die zweite strukturelle Änderung ist für mich allerdings der ausschlaggebende Punkt gewesen: Einkaufsvorteile werden in Zukunft in Form von Cashback und zusätzlich Shoppingpoints vergeben. Ausgerechnet Shoppingpoints! Genau der gleiche Quatsch wie die Märkchen, die fast jeder Kunde bei Rewe an der Kasse dankend ablehnt.

Für diese Shoppingpoints kann man sich in dem Lyoness Shoppingportal Produkte vergünstigt kaufen. Und auch hier wieder der gleiche Quatsch wie bei Rewe und Co.: Koffer, Uhren. Töpfe und Pfannen, die fast immer in jedem beliebigen Internetshop billiger zu haben sind, als mit Shoppingpoints vergünstigt in dem eigenen Katalog.

Loyale Altkunden vergrätzt

Und der Knaller war die Art wie Lyoness mit den Altkunden umgeht. Die meisten sehr engagierten Networker haben in den ersten Jahren die Gelegenheit genutzt, und sog. Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe geleistet. Meistens in der Höhe von 2.000 Euro pro Person, oftmals auch wesentlich höher.

Und diese Anzahlungen sind samt und sonders aufgelöst und in Shoppingpoints umgerechnet worden!

Keine Chance mehr, die Anzahlungen durch Re-cash Einkäufe zurückzuerhalten.
Keine Übersicht mehr, ob und wie der Networker in anderen Regionen beteiligt ist.

Und auch jetzt wieder der Verweis von Lyoness in Deutschland an die „Upline“. Also an die Teamleiter, die die Kommunikation weitergeben sollen. Das Problem ist derzeit nur, dass von der Leitungsspitze nur Hurrahparolen kommuniziert werden. Und weiter darunter, näher am aktiven Feld, gibt es niemanden, der konstruktive Fragen beantworten kann.

Lyconet kassiert für Networker-Portal

Und zu allem Überfluss möchte Lyoness (bzw. Lyconet) sich in Zukunft die Nutzung der Online Plattform auch noch bezahlen lassen. Also das Arbeitsinstrument, das jeder aktive Networker benötigt, um seine Partnerstruktur zu verwalten, soll vergütet werden.

Meine persönliche Meinung ist, dass diese Art von Arbeitsinstrumenten eine Investition des Unternehmens in sein Vertriebspartnernetzwerk ist.

Zusammenfassung

Aus superspannenden Anfangszeiten ist für mich bei Lyoness völlig die Luft raus. Nach wie vor sind die online Shopping Möglichkeiten interessant. Aber in der offline Akzeptanz der Kundenkarte an der Kasse des Händlers sind in den letzen 2 Jahren keine signifikante Fortschritte erzielt worden. Nach wie vor ist keine der großen Ketten an das Lyoness Bonussystem angeschlossen. Eine ganze Menge kleiner Händler in unterschiedlichen Provinzregionen sind persönlich sehr engagiert. Aber nichts von überregionaler Bedeutung.

Und das kombiniert mit der Art und Weise wie mit engagierten Altkunden umgegangen wird, führt mich zum inneren Abschied von aktiver Arbeit im Network von Lyoness.

 

Mehr Geld in der Brieftasche

2,66 Millionen Menschen haben einen Zweitjob

In meinen Webinaren nehme ich das Thema schon seit Anfang des Jahres als Anlass: Fast 10% der Beschäftigten in Deutschland suchen sich einen Zweitjob. Aktuell werden diese Zahlen von der FAZ wieder bestätigt.

Und zu diesen Zahlen kommen mit Sicherheit noch viele, viele Menschen hinzu, die sich eine Ergänzung über einen Job als selbständiger Kaufmann in einem MLM oder Strukturvertrieb aufbauen. Gerade in diesem Bereich gibt es viele erfolgreiche Systeme, die schon seit vielen Jahren erfolgreich tätig sind. Man schaue nur auf AmWay, Tupperware oder Avon.

Aber es gibt leider auch viele Menschen, die mit völlig falschen Vorstellungen, das Thema Nebenverdienst, Zweiteinkommen, oder Selbständigkeit im Nebenberuf angehen. „Get-rich-quick“ ist der Traum, aber schnell werden alle von der Realität eingeholt.

Ich erkläre in meinem Webinar „Nebenverdienst – Wenn schon dann mit Köpfchen„, welche Geschäftsprinzipien den einzelnen Geschäftsmodellen zu Grunde liegen, und was man dabei von den Business-Genies von Google, Hewlett-Packard oder Nespresso lernen kann.

 

Heimarbeit: Nebenher Geld verdienen mit Heimarbeit? (Nebenjobs)

Die karrierebibel schreibt ganz aktuell zum Thema Nebenjob:

„Das Interesse an einem solchen Nebenjob ist groß – das wissen auch die Anbieter. Entsprechend tummeln sich auf diesem Markt längst eine ganze Reihe schwarzer Schafe, die ahnungslose Minijobber erst mit dem Versprechen schnell verdienter tausender Euro locken, um sie dann doch nur abzuzocken. „

In dem Beitrag werden gute Hinweise aufgelistet und vor allem eine ausführliche Liste an konkreten Möglichkeiten gegeben.

Ein sehr empfehlenswerter Artikel.